Vita

„Hier geht es saftig zu Werke. Die Schichten der Leinwand werden mehr, Spuren verwischen sich und sind immer noch sichtbar. Da arbeitet sich einer hinein ins Material und zwingt es, Form anzunehmen. Das chaotisch Ausufernde scheint Teil von ihm zu sein wie das akribisch Wohlüberlegte, lang Erarbeitete, Reduzierte.

Der verstohlene Blick in die Musikecke könnte vielleicht Klarheit schaffen. Da liegt Bob Dylan, die Brandenburgischen von Bach, Sitar-Musik aus Sri Lanka, griechische Erinnerungen von Leonard Cohen, viel Jazziges, Kol Simcha’s Kletzmermusik, Blues (der unvermeidliche), Gabriel Fauré’s Klavierquartett. Hilft nicht wirklich weiter, auch hier lauter Vermischtes.

Auf dem Büchergestell vieles über Künstler, Giacometti scheint er zu mögen, etliches, was exotisch anmutet. Zenphilosophisches, das ihn fasziniere, ihm letztlich doch zu streng erscheine, Baukunst in Westafrika. Wie geht das bloss zusammen: Action Painting und Japanische Tuschmalerei, Buddhistische Weltsicht und der Maskenkult der westafrikanischen Dogon?“

 

Laut und leise – das eine nicht ohne das andere.

 

Er sei vielleicht mehr ein Hand- denn ein Kopfwerker, meint er. Am besten gefiele ihm der Ausdruck „Bilderwerker“.

 

  • *1949, aufgewachsen im Berner Oberland
  • Kunstgewerbeschule Bern
  • Lange Reisen und Auslandaufenthalte
  • Freischaffender Grafiker, Illustrator und Maler in Kaiserstuhl AG
  • 7 Jahre unterwegs auf dem holländischen Wohnschiff VERANDEREN
  • Rückzug in die Berge
  • Wohnt und arbeitet wieder in seinem Heimatdorf Beatenberg

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