Vita

„Hier geht es saftig zu Werke. Die Schichten der Leinwand werden mehr, Spuren verwischen sich und sind immer noch sichtbar. Da arbeitet sich einer hinein ins Material und zwingt es, Form anzunehmen. Das chaotisch Ausufernde scheint Teil von ihm zu sein wie das akribisch Wohlüberlegte, lang Erarbeitete, Reduzierte.

Der verstohlene Blick in die Musikecke könnte vielleicht Klarheit schaffen. Da liegt Bob Dylan, die Brandenburgischen von Bach, Sitar-Musik aus Sri Lanka, griechische Erinnerungen von Leonard Cohen, viel Jazziges, Kol Simcha’s Kletzmermusik, Blues (der unvermeidliche), Gabriel Fauré’s Klavierquartett. Hilft nicht wirklich weiter, auch hier lauter Vermischtes.

Auf dem Büchergestell vieles über Künstler, Giacometti scheint er zu mögen, etliches, was exotisch anmutet. Zenphilosophisches, das ihn fasziniere, ihm letztlich doch zu streng erscheine, Baukunst in Westafrika. Wie geht das bloss zusammen: Action Painting und Japanische Tuschmalerei, Buddhistische Weltsicht und der Maskenkult der westafrikanischen Dogon?“

 

Laut und leise – das eine nicht ohne das andere.

 

Er sei vielleicht mehr ein Hand- denn ein Kopfwerker, meint er. Am besten gefiele ihm der Ausdruck „Bilderwerker“.

 

  • Aufgewachsen in Beatenberg im Berner Oberland, Wegzug als 15-Jähriger nach Bern
  • Kunstgewerbeschule Bern, Mansardenzimmer bei Schlummermutter im Breitenrainquartier
  • Nach der Lehre und Weiterbildung an der Kunstgewerbeschule Bern erste Anstellungen als Grafiker, Ausstellungsgestalter, Schriftenmaler in Basel und Olten
  • 1-jähriger Aufenthalt im Kibbuz Sde Bokker im Negev/Israel. Fühlt sich als Pionier, findet seine Frau Thesi
  • 1-jährige Reise im Landrover mit Thesi quer durch Afrika bis ans Kap der guten Hoffnung
  • Lange Reisen nach Griechenland, Mali, Mittelamerika
  • Grafiker am Aargauer Tagblatt (CH Media) , Buchgestalter im AT Verlag Aarau
  • Freischaffender Grafiker, Illustrator & Maler während 30 Jahren, zuerst in Aarau, dann
  • Kauf und Umbau der „kleinen Rosen“ im Aargauischen Städtchen Kaiserstuhl
  • Arbeiten im Industriegüterbereich, BMW, Lehrmittel, Medizinaltechnik, Banken, Versicherungen, Non-Profitorganisationen, WWF, Schweizerisches Rotes Kreuz, Schweizerische Post, EDA
  • Briefmarken-Gestalter der Schweizerischen Post
  • 60 Ausstellungen in der Schweiz und Deutschland
  • Verkauf der „kleinen Rosen“, Kauf und Umbau des 25 Meter langen holländischen Wohnschiffes „MS VERANDEREN“ (www.veranderen.dk) in Groningen, Niederlande
  • 7 Jahre Leben und Fahren in den Niederlanden, Deutschland, Polen
  • Verkauf des Schiffes nach Kopenhagen
  • Rückzug in die Berge
  • Wohnt und arbeitet wieder in seinem Atelier im Heimatdorf Beatenberg
  • Die Bilder sind permanent ausgestellt bei
  •  Galerie Thomas und Barbara Dutoit in Unterentfelden bei Aarau
  • Galerie Art-Fischbach in Bremgarten AG

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